Das Zenobia-Theater ist nach einer der Unsichtbaren Städte des italienischen Schriftstellers Italo Calvino benannt. Zenobia ist eine Stadt, die auf sehr hohen und sehr dünnen Stelzen gebaut ist und in der Luft schwebt. Ihre BewohnerInnen sind gezwungen, sich von allem Überflüssigen zu befreien und in einer Art Tanz zu jonglieren, um das Gleichgewicht auf diesen zerbrechlichen Architekturen zu finden. Dieser tägliche Kampf macht sie jeden Tag lebendig und glücklich. 

Das Ensemble arbeitet oft ohne Worte und mischt verschiedene Theatersprachen: Figurentheater, Objekttheater, Schattentheater, Tanztheater, Kamishibai, Clownerie.

Das Ziel der Gruppe ist es, dass das Theater so inklusiv wie möglich ist, dass es über Sprache, Kultur und sozialen Status hinausgeht, dass es die Vielfalt als unglaublichen Reichtum feiern kann und dass es irgendwie die gleiche Funktion erfüllen kann wie das Lieblingsspielzeug eines Kindes: ein Mittel zu sein, um die Welt zu erkunden, beschützt, verteidigt, geteilt und anvertraut zu werden.


Das Zenobia Theater wurde 2014 durch die Begegnung zweier TräumerInnen, Veronica Compagnone und Davide di Palo, geboren. Die Schauspielerinnen Sara Calvario und Sophie Ammann und der Musiker Tristano Pala stießen im Laufe der Zeit durch glückliche Begegnungen zu der Gruppe. Es hat seinen Sitz in Berlin und bringt Kinder von 0 bis 99 Jahren zum Lachen und Tanzen auf Wolken.